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Ausgabe 16

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Seit einem Jahr dauert das Drama und Ringen um Opel nun an. War die Übernahme durch den russisch kontrollierten Zulieferer Magna schon fast perfekt, kam nun die Mutter General Motors (GM) mit der Meldung, Opel nun doch nicht abgeben zu wollen.

Schauen wir uns die Geschehnisse der letzten 12 Monate einmal an.

November 2008: GM gerät in einen finanziellen Engpass, der durch die Finanzkrise noch verstärkt wurde. Opel bittet die Bundesregierung um Staatshilfen. Frank-Walter Steinmeier und Altkanzler Schröder aktivieren ihre Kontakte in Russland um hier eventuell einen Investor zu finden.

Februar 2009: GM legt Jahreszahlen 2008 vor. 31 Mrd. Dollar Verlust. Pleite droht. Man denkt offen über den Verkauf bzw. Teilverkauf von Opel nach. Die Interessenten Magna, Fiat, RHJ und der chinesische Autobauer BAIC haben Interesse.

März 2009: Milliardenzuschuß der USA für GM. Ex-Opel-Chef übernimmt die Führung von GM, die durch die US-Regierung ausgetauscht wurde.

Mai 2009: GM meldet Insolvenz an und stimmt einem Verkauf von Opel an Magna und die russische Sberbank zu. Deutschland gibt 1,5 Mrd. Euro Bürgschaft.

Juni 2009: Aufgrund Abwrackprämie und gut laufender Insignia-Reihe läuft das Geschäft von Opel besser.

Juli 2009: BAIC und Fiat sind raus. Russen-SPD will Magna, GM favorisiert Finanzinvestor RHJ. Wirtschaftsminister Guttenberg denkt offen über eine geordnete Insolvenz nach, was im Ergebnis Opel als eigenständige Firma bringen könnte. Opel Händler und Mitarbeiter würden investieren bzw. auf Gehalt verzichten, wenn diese im Gegenzug an Opel beteiligt wären.

August 2009: GM erklärt überraschend, dass Opel eventuell doch bei GM bleiben könne.

 

September 2009: GM stimmt dem Verkauf an Magna nun doch zu. EU prüft den Verkauf und meldet Bedenken bzgl. der Einmischung der Bundesregierung an. Die EU stehe dem Verkauf aber nicht im Wege.

03. November: GM entscheidet, Opel nun doch zu behalten. Rund 10.000 Arbeitsplätze sollen in Europa gestrichen und die bereits verbrauchten Staatsgelder (rund eine Mrd. Euro) zurückgezahlt werden. GM will einen Sanierungsplan vorlegen und spekuliert hier auf Staatshilfen.

Unterm Strich also ein Ringen um Geld und Macht. GM will sich nicht selbst Konkurrenz in Europa und vor allem Russland schaffen. Denn Opel würde den Russen massenhaft Erfahrung und technische Entwicklungen einbringen. Ebenso eine in Europa bekannte Marke und ein gigantisches Vertriebsnetz auch für russische Autobauer. Auf der anderen Seite hat GM in den letzten 12 Monaten einen zweistelligen Milliardenbetrag an Staatshilfen aus den USA erhalten und steht daher heute gestärkt unter staatlicher Kontrolle.

Die Angestellten und deren Familien und gerade auch die von Opel abhängigen Zulieferer sind also weiterhin Spekulationsobjekt. Doch was wäre nicht die beste Lösung für Spekulanten und Schröders Russen-Club, sondern für Opel selbst, deren Mitarbeiter, Zulieferer und unser Land?

Wir sprechen mit Arne Schimmer, Wirtschaftsexperte und Landtagsabgeordneter der NPD in Sachsen.

 

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Armut in Deutschland nimmt zu!

2008 erhielten rund 768.000 Menschen Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, konnten damit im Vergleich zu 2007 etwa 4,8% mehr Menschen von ihrem Einkommen oder ihrer Rente nicht leben.

2007 stockte der Staat noch die Einkommen und Altersbezüge von rund 733.000 Bürgern auf. Seit Einführung im Jahr 2003 haben sich die Nettoausgaben für die Grundsicherung verdreifacht. Von 1,3 Milliarden Euro stiegen sie auf ein Rekordniveau von 3,7 Milliarden Euro in 2008. Am häufigsten benötigten die Menschen in Bremen, Berlin und Hamburg die Unterstützung.

Insbesondere Frauen sind von Armut betroffen. 2008 mussten etwa 429.000 durch die Grundsicherung geholfen werden. Das entspricht einem Anteil von 56%. Bei den Männern nahm hingegen die Zahl der Empfänger deutlicher zu. Sie kletterte um 6,1% auf rund 339.000. Bei den Frauen waren es 3,8%.

Die Grundsicherung wird gezahlt, wenn im Alter oder im Falle einer Erwerbsminderung das Geld nicht mehr zum Leben ausreicht.

 

Deutsch für Türken

Auch Didi Hallervorden macht sich stark für Integration. Wie? Durch einen Sprachkurs. Sehen Sie hier "Deutsch für Türken", mit Didi Hallervorden.

 

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Kurioses aus der Sprachwelt

Sie alle kennen mit Sicherheit die Süßspeise "Mohrenkopf" oder "Negerkuss". Weisser Schaum umhüllt mit Schokolade und Waffelboden. Aber, wer heutzutage auf der Kirmes einen "Mohrenkopf" politisch korrekt und nicht menschenfeindlich bestellen will, darf diese Bezeichnungen nicht mehr sagen. "Schaumkopf" oder "Schaumkuss" sind nun die politisch korrekten Wörter.

Gleiches gilt seit neuestem für das Wort "Zigeuner", dass zuerst durch "Sinti und Roma" ersetzt werden sollte.

 

Aber Ätsch, auch diese Bezeichnung gefiel manch Gutmenschen nicht, denn beide Begriffe wurden auch im 3. Reich verwendet. Nun soll der Begriff "Rotationseuropäer" für politische Korrektheit sorgen.

Im 3. Reich sagte man auch Wörter wie "Strasse", "Brot" und "Unterhose". Wobei hier anzumerken ist, dass auch die SS Unterhosen trug. Wenn Sie also dem 3. Reich nicht huldigen wollen, sollten Sie ab heute keine Unterhosen mehr anziehen. Gleiches gilt auch für Socken.