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EXTRA: Minarettverbot

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Wie ein Paukenschlag kam gestern die Meldung: Die Schweizer haben sich per Volksentscheid gegen den Bau von Minaretten entschieden.
Dies kam für alle Seiten recht überraschend, denn im Vorfeld rechnete man aufgrund der Umfrageergebnisse mit einer Niederlage der Minarett-Gegner.

Nun hat sich die Schweiz per direktem Volksentscheid doch noch gegen den Bau von Minaretten entschieden.

Peinlich - wieder einmal - zahlreiche Kommentare deutscher Politiker, die diese demokratische Entscheidung kritisieren.

In unserer Sonderausgabe wollen wir auf das, was hier in der Schweiz geschehen ist eingehen.

 

Was sind eigentlich Minarette und für was stehen sie?
Was steckt hinter dem Volksentscheid generell?
Bin ich ein Menschenfeind, wenn ich keine Minarette oder Moscheen möchte?

Michael Petri vom NPD-Wochenbrief bespricht die Hintergründe.

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Minarettverbot - Erste Reaktionen

Der ägyptische Großmufti hat das Bauverbot für Minarette in der Schweiz kritisiert. Es sei eine "Beleidigung" für alle Muslime und ein Angriff auf die Religionsfreiheit, sagte Ali Gomaa laut der Nachrichtenagentur MENA. Er rief die Schweizer Muslime dazu auf, mit legalen Mitteln gegen das Verbot zu demonstrieren.

Die polnische Zeitung Rzeczpospolita trifft den Nagel auf den Kopf:
"Die Bürger sind offensichtlich unzufrieden über die Art, wie die europäischen Führungsschichten die wachsende Rolle des Islams und die Probleme mit der Integration der Muslime behandeln. Der Unterschied kann kaum noch größer sein: Die Behörden sowie Geschäfts- und Meinungseliten in der Schweiz lehnen das Verbot der Minarette ab, die große Mehrheit der Einwohner unterstützt es."

Die mit Abstand meisten deutschen Medien und Politiker sprechen stumpfsinnig sogar von Menschenfeindlichkeit dieser demokratischen Entscheidung. Lediglich ein interessantes Zitat aus der Stuttgarter Zeitung:
"Wer will seine Hand dafür ins Feuer legen, dass hierzulande eine Volksabstimmung ein anderes Ergebnis gezeitigt hätte?"