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Ausgabe 50

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4 Wochen Urlaub im Jahr sind genug, so zumindest die Meinung des Verbands mittelständischer Unternehmen. Diese Meinung begann als "Sommertheater", gipfelte nun jedoch in eine handfeste Diskussion.

"Wir sind das Land mit der meisten Freizeit. Es gibt Urlaubstage, Feiertage, Krankheitstage und auch Tage für Mutter-Kind-Kuren", klagt Verbands-Chefin Ursula Frerichs. "Mit unserer Forderung können wir dem Aufschwung entgegen arbeiten."

Auch das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) ist der Meinung, dass die Deutschen zu wenig arbeiten: "Von 365 Tagen sind die Arbeitnehmer durchschnittlich nur 212 Tage in ihrem Betrieb", sagt IW-Geschäftsführer Hans Peter Köls.

Haben deutsche Arbeitnehmer wirklich zu viel Urlaub?

Per Gesetz stehen dem deutschen Arbeitnehmer bei einer 5-Tage-Woche 20 Tage Urlaub im Jahr zu. 24 Tage Urlaub bei einer 6-Tage-Woche. Arbeitgeber gewähren meist in Arbeitsverträgen mehr Urlaub. Im Schnitt kommen die Deutschen so auf 27,5 Tage pro Jahr. 

Was ist im Vergleich in anderen Ländern?

Spitzenreiter in Europa ist klar Frankreich mit 37,5 Tagen pro Jahr. Schlappe 10 Tage bzw. 2 Arbeitswochen mehr als wir. Italien: 32,5 Tage. Spanien: 32 Tage. Dänemark: 30 Tage.

 

Doch wie will man nun sagen, dass es in einem Land mehr oder weniger Urlaub geben sollte?

Für jede Volkswirtschaft wird das BIP (BruttoInlandsProdukt) jährlich ermittelt. Dies spiegelt grob gesagt wider, wie leistungsstark eine Volkswirtschaft ist. Gemessen wird dies weltweit und in US-Dollar. Vergleichen wir nun diese Leistung mit dem verdienten, oder eben unverdienten Urlaub:

Pro Kopf liegt das BIP in Deutschland bei 41.000 US-Dollar. Wie erwähnt mit 27,5 Urlaubstagen pro Jahr. Frankreich kommt mit 42.000 US-Dollar auf sagenhafte 37,5 Tage. 10 Tage mehr Urlaub bei vergleichsweise gleicher Leistung. Dänemark ist mit 56.000 US-Dollar unter den Top 5 weltweit bei 30 Urlaubstagen. Spanien liegt bei 32.000 und 32 Tagen, Italien bei 35.000 und 32,5 Tagen. England: 35.000 US-Dollar und 28 Urlaubstage.

Bei dem Vergleich fällt auf, dass es in Deutschland NICHT überdurchschnittlich viele Urlaubstage gibt. Europaweit liegen wir im hinteren Drittel.

Wir als NPD meinen: Wer viel arbeitet, der darf auch mehr Urlaub erhalten. Wir halten die Diskussion um "zu viel Urlaub" für sinnlos und überflüssig. Die aktuellen Urlaubsregelungen dürfen nicht zur Diskussion stehen oder gar geändert werden. Vielmehr sollten sich wirtschaftlich angeschlagene Nationen wie Spanien und Italien eine solche Frage stellen.


Aufruf Baden-Württemberg!

Die NPD in Baden-Württemberg steht vor großen Herausforderungen. Mit dem wirtschaftlichen und kulturellen Niedergang unseres Volkes wächst die Notwendigkeit einer volkstreuen Oppositions-bewegung in den Parlamenten. Wir stellen uns dieser Aufgabe.

Mit meinem Einzug in den Böblinger Kreistag und den sich daraus ergebenen Möglichkeiten sind wir in letzter Zeit "in aller Munde". Gemeinsam mit unserem Landesvorsitzenden Jürgen Schützinger, der im Stadtrat von Villingen-Schwenningen, sowie im Kreistag des Schwarzwald-Baar-Kreises aktiv ist, vertrete ich die STIMME DES VOLKES im Böblinger Kreistag gegenüber skrupellosen Geschäftemachern und verantwortungslosen „Volksvertretern".

Auch außerparlamentarisch haben wir uns gut auf den kommenden Landtagswahlkampf vorbereitet:
Der Landesverband hat jetzt schon in mehr als der Hälfte der 70 Wahlkreise seine Kandidaten nominiert und ist dabei, die jeweils notwendigen 150 Unterstützungsunterschriften zu sammeln. Ziel ist es, endlich wieder flächendeckend anzutreten und eine Woche nach einem möglichen Einzug der NPD in Sachsen-Anhalt und der damit verbundenen medialen „Rückendeckung" auch den Wiedereinzug einer NPD-Fraktion in den baden-württembergischen Landtag zu schaffen!

HIER geht es zum Aufruf des stellv. Landesvorsitzenden Janus Nowak:
http://www.npd-bw.de/?p=1929

 

HIER geht es zur Sonderseite des Landesverbandes Baden-Württemberg:
http://www.jetzt-npd.info/


 


Der US-Konzern Google will noch in diesem Jahr seinen umstrittenen Internet-Dienst "Street View" starten. "Street View" ist ein Programm, mit dem man Häuser und Privatgrundstücke von der Straße aus betrachten kann. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar äußerte sich besorgt darüber, daß, wenn die Fotos mit Adressverzeichnissen und Telefonbuchdaten kombiniert würden, ein brisanter Mix mit sensiblen Daten entstünde. Er meint sogar, daß dieser Datenmix Aufschluß über die Zahlungsfähigkeit und Kreditwürdigkeit von Privatleuten geben würde. Kein Wunder, ist es doch durch die Bilder möglich, Einblick auf Klingelschilder und Briefkästen der Bürger zu bekommen.
Zwar will der Konzern betroffenen Grundstückseigentümern per eMail die Möglichkeit geben, Widerspruch gegen die Veröffentlichung der Fotos des eigenen Hauses bzw. Grundstückes einzulegen, doch wird bisher nicht daran gedacht, daß nicht jeder Betroffene über einen Zugang zum Internet verfügt.

Die Bundesregierung hat es vor lauter Servilität gegenüber Google versäumt, strikte Regeln zu setzen. Die Bundesregierung zeigt sich mal wieder als ein feiger Haufen von Amateur-Politikern, der nicht in der Lage ist, einem x-beliebigen US-Konzern klare und verbindliche Regeln aufzuerlegen.

 

Zum Beispiel wäre es erforderlich, daß Google verpflichtet wird, sämtliche Betroffenen postalisch zu kontaktieren und um eine Erlaubnis der Veröffentlichung der entsprechenden Bilder zu bitten. Ferner wäre notwendig, daß Google zur Zahlung einer Lizenz-Gebühr an die betroffenen Kommunen verpflichtet wird. Schließlich handelt es sich hierbei um die Privatisierung von Daten aus dem öffentlichen Raum, mit dem Google sich erhebliche Gewinne ausmalt.

Laut Angaben des Magazins "Spiegel" haben die Google-Kameras Bilder in einer Höhe geschossen, die deutlich die Höhe von Zäunen und Hecken übersteigt. Hier wird deutlich in die Privatsphäre der Bürger eingegriffen - für den Profit eines globalkapitalistischen Akteurs.

Auch die FDP als selbsternannte Bürgerrechtspartei bleibt echte Opposition gegen das Treiben von Google schuldig. Für die Systemparteien von CDU bis Linke hört der Kampf für die Rechte der Bürger auf, wenn elementare Interessen internationaler Konzerne berührt werden.

Wir als NPD sagen Nein zum Ausverkauf deutscher Interessen an das Großkapital! Für uns hat die Sicherheit unserer Menschen Priorität und nicht die Renditen von Google und Konsorten.